Erdbeben
Um den Schaden an Gebäuden und Bauwerken möglichst gering zu halten, werden immer neuere, bessere und stabilere Konstruktionen geplant, entworfen und erprobt. Von je her wussten unsere Vorfahren um die Vorteile der Holzbauweisen, denn Holz ist schwingungsdämpfender und elastischer als es je ein Ziegel oder Beton sein wird.
Eine unserer Fertighaus Konstruktionen haben wir für genau diesen Zweck entwickelt.
Definition
Erdbeben sind natürliche Erschütterungen der Erde, die ihren Ursprung im Erdinnern haben. Man unterscheidet zwischen tektonischen Beben, vulkanischen Beben und Einsturzbeben. Die entstehenden Erschütterungen, nennen wir Erdbeben. Täglich gibt es unzählige Erdbeben. Die meisten davon sind jedoch so schwach, daß man sie nicht spüren kann. Ab und zu jedoch werden sie so stark, daß sie Schäden anrichten. Es gibt Erdbeben mit einer Stärke größer 5 fast jeden Tag. Oft sind es mehrere täglich. Sie konzentrieren sich auf die Orte, an denen Erdkrustenplatten aneinander grenzen.
Auch in Europa
Erdbeben sind, was nicht sehr viele Leute wissen auch in Europa an der Tagesordnung. Fast täglich ereignen sich in Europa mehrere Erdbeben. Viele von ihnen sind aber so schwach, dass sie nur mit hochsensiblen Geräten wahrgenommen werden. Die deutsche Bauordnung sowie auch alle Landesbauverordnungen schreiben Mindestanforderungen vor. Diese besagt, dass ein Gebäude aus statischer als auch dynamischer Sicht ein Erdbeben der Stärke x ohne erkennbare Schäden überstehen muss.
Wie häufig bebt die Erde?
Erdbeben sind für Presse und Fernsehen meist nur dann ein Thema, wenn sie viele Menschenleben fordern. Nach einem großen Schadensbeben, werden regelmäßig noch zwei, drei weiteren Beben gemeldet, die sich irgendwo auf dem Globus ereignen. Dann kehrt wieder Ruhe ein, bis das nächsten Unglück die Menschen erneut aufrüttelt. So entsteht in der Öffentlichkeit der Eindruck, daß Erdbeben schubweise auftreten und die nachfolgend gemeldeten Beben möglicherweise durch das erste große Beben ausgelöst wurden. Beides entspricht nicht der Realität. Erdbeben mit einer Stärke auf der Richterskala (Magnitude) größer als 5 gibt es fast jeden Tag. Oft sind es mehrere täglich.
Erdbebenskalen
1935 entwickelte Charles Francis Richter ein Verfahren, die Stärke von Erdbeben zu bewerten. Er verglich dafür die Ausschläge von Seismographen, indem er sie auf eine Standardentfernung von 100 km vom Erdbebenherd umrechnete. Je größer der Ausschlag, desto stärker das Beben.
Die bis dahin übliche Mercalli-Skala teilte Erdbeben in zwölf Stufen ein, von unmerklichen, nur seismographisch registrierten Erdbeben, bis zu verheerenden Katastrophen. Aus der Zerstörungskraft läßt sich die Stärke eines Bebens jedoch nur grob abschätzen. Denn diese hängt auch von der Besiedlungsdichte, dem Baugrund und der Bauweise der Häuser.
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