Farbvarianten
Kunstharzdispersionsfarben:
Die heute am häufigsten verwendeten Kunsthardispersions-Anstriche sind abwaschbar, auf allen Untergründen anwendbar, haben eine hohe Deckkraft und sind teilweise auch im Außenbereich einsetzbar.
Naturharzdispersionsfarben:
Die Rohstoffe dieser Farben sind natürlichen Ursprungs. Die Farben haften auf allen Untergründen und bilden einen waschbeständigen, dampfdurchlässigen Anstrich.
Kalkfarben:
früher waren sie der gebräuchlichste Anstrich. Sie haben den Vorteil, dass sie desinfizierend wirken, keine Schadstoffe angeben und Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können, was sich günstig für das Raumklima auswirkt.
Sie sind daher für Schlafräume zu empfehlen. Nachteil: nicht wischbeständig zu sein, kann man durch die Beimengung von Leinölfirnis zu einem guten Teil wettmachen.
Leimfarben:
Sie sind zwar wischbeständig, aber nicht wasserfest. Leimfarben eignen sich ausschließlich für trockene Innenräume. Sie decken gut und sind billig, allerdings müssen vor dem Streichen alte Anstriche entfernt werden. Leimfarben können nicht mit anderen Farben überstrichen werden und führen beim mühsamen Abschaben manchmal zu Amokläufen ...
Silikatfarben:
Hochwertige, dampfdurchlässige und schadstofffreie Anstriche sind damit möglich. Als Untergrund eignen sich Kalk, Kalkzement- und Zementputze, ungeeignet sind kunststoffvergütete Putze mit mehr als drei Prozent Kunststoffanteil sowie alte Dispersionsanstriche.
Kaseinfarben:
Die relativ selten eingesetzten Kaseinfarben sind als fertig gemischtes Pulver erhältlich. Sie sind wischfest und aus ökologischer Sicht empfehlenswert.
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