Estriche - Basis für den Bodenbelag
Für Estriche sind Sande von 0 bis 8 mm verwendbar.
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Beim Einkorn- oder Isolier-Estrich werden Kies (4 bis 8 mm) oder Blähbetonperlen mit Zement gebunden (Stärke nach Erfordernis und darauf ein Glattstrich aufgetragen). Estriche werden heute zumeist maschinell geglättet.
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Verbundestrich:
Der Verbundestrich wird mit einer Haftbrücke mit dem darunter liegenden Unterbeton verbunden, ein Estrich für "untergeordnete" Räume.
Schwimmender Estrich:
Der schwimmende Estrich liegt auf einer Beschüttung, Wärmeisolierung oder Trittschalldämmung und muss, um seine trittschalldämmende Wirkung voll zum Tragen bringen zu können, von den umliegenden Wänden mit Wellpappe oder gleichwertigen Materialien getrennt werden.
Trockenestrich aus Hart- und Weichfaserplatten:
Die Trockenestriche haben den Vorteil, dass sie keine Feuchtigkeit einbringen, zusätzlich eine beträchtliche Wärmeisolierung, je nach Unterbau, aufweisen und nach 24 Stunden mit jedem Bodenbelag belegbar sind. Diese Estrichart muss jedoch in absolut trockenen - beheizten Räumen verlegt werden.
Trockenestrich aus Gipsplatten:
Gipsplattenböden sind bereits nach 24 Stunden belegbar.
Drei Ausführungen sind möglich:
1. Belegen einer Vollschalung mit einer Lage Gipsplatten 12,5 mm stark, für Lager bei Dachböden. Mit Brandschutzplatten wird der Brandschutz F30 erreicht. Ebenso ist es möglich, mehrere Lagen Gipsplatten stoßversetzt übereinander zu verlegen und die Fugen zu verleimen.
2. Verlegen von drei miteinander verkeilten 19 mm oder 25 mm starken Fertiggipsplatten. Diese können auf alten Böden, Blindböden, auf Schüttung (Splitt, Korkschrot, Perlite) oder Trittschall- und Wärmeisolierstoffen eingebaut werden.
3. Trockenboden- Verbundelemente bestehen aus 2-lagigen Gipsplatten wie vorher, mit aufgeklebten Trittschall- oder Wärmeisolierplatten aus Flachs, Hanf, Schafwolle, Baumwolle und Kork, werden auf Unterkonstruktionen wie in Punkt 1 und 2 beschrieben, verlegt.
Trockenestrich aus Tonplatten:
Die Trockenestrichplatten in Sichtqualität aus Ton sind in 2 cm und 4 - 5 cm Stärke am Markt erhältlich. Die 2 cm starken Volltonplatten sind mit Nut und Feder versehen und werden stirnseitig mit Spezialklebern verbunden. Diese Platten können schwimmend auf stabilen Trittschalldämm- oder Wärmeisolierplatten verlegt werden. Die 4 - 5 cm starken, längsgelochten Tonplatten werden für Lagerkeller auf Sand- oder Mörtelbett verlegt und wirken feuchtigkeits- und temperaturausgleichend.
Beispiele weiterer Estricharten:
- Einkornestrich
- Anhydritestrich
- Kalk- und Gipsestrich
- Lehmestrich
- Steinholzestrich
- Terrazzo ...
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