Fertighaus

 
Fertighaus aus Massivholz
Wärmepumpe
Wärmepumpe

Es ist dies eigentlich die neueste Technologie. Wärmepumpen unterstützen den Energiespargedanken und sind im Betrieb preisgünstig, da lediglich ein elektrisch betriebener Kompressor für das Kältemittel laufen muss. Ihr Manko ist lediglich der hohe Anschaffungspreis; und dass man viel Gartenfläche in ihre Nutzbarkeit beschränken muss - kein Schwimmbad, kein Salatbeet.
 

Die Wärmepumpen (sie wurden übrigens schon im 19. Jahrhundert von einem Österreicher erfunden) basieren auf dem Kühlschrankprinzip: Der Umgebung, das heißt, dem umgebenden Boden, oder auch dem Grundwasser oder der umgebenden Luft wird durch abwechselndes Verdampfen und Verflüssigen eines Kältemittels Wärme entzogen. Wie Sie genau wissen, entstehen dabei (an bestimmten Stellen des Kühlschrankes, der Tiefkühltruhe oder auch der Autoklimaanlage) ziemlich hohe Temperaturen. Auch bei der Wärmepumpe, die das Wasser in einem Niedrigtemperatur-Heizsystem auf gute 35 Grad aufheizen kann.

  • Erdreich-Wasser-Wärmepumpe: Die Aufnahme der Erdwärme erfolgt über einen Kollektor, das ist ein Rohrsystem, das mit einer Solelösung (deshalb Erdreich-Wasser) gefüllt und im Garten vergraben ist. Die Kollektorfläche ist so anzunehmen, dass sie das doppelte der zu beheizenden Wohnfläche ausmacht. Das Kollektorsystem orientiert sich an der zur Verfügung stehenden Grundfläche, bei geringerer wird es sich um einen Künetten- oder Grabenkollektor handelt, ist der Grund ausreichend groß, wird ein Flachkollektor zum Einsatz gelangen. Bei sehr kleinen Grundstücken empfiehlt sich eine Tiefensonde (bis 100 m Tiefe). Diese Bohrung kann zwar rasch niedergebracht werden, ist aber ziemlich teuer.

  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Hier wird die benötigte Wärme aus dem Grundwasser gezogen, welches auch bei tiefen Außentemperaturen noch meist zwischen 8 und 12 Plusgraden aufweist. Das Verfahren ist aber aufwändig, denn es benötigt zwei Brunnen, einen Saugbrunnen, aus dem das Grundwasser gewonnen wird, und in 15 Meter Abstand (in Richtung des Grundwasserstromes) einen "Spuckbrunnen", durch den das abgekühlte Wasser wieder in den Grundwasserstrom eingebracht wird. Auszahlen tut sich das bis 15 Meter Brunnentiefe. Man braucht eine Zustimmung der Wasserrechtsbehörde.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: In diesem Falle ist es direkt die umgebende Luft, aber auch die Wärme der Hausluft, welche im schon beschriebenen Verfahren in das System eingespeist wird. Ab Minusgraden bei der Außentemperatur wird der Wirkungsgrad allerdings so gering, dass dieses Verfahren alleine nicht mehr ausreichend ist, und der Bauherr auf ein zusätzliches Heizsystem ausweichen muss.

    TSA Fertighaus Massivholzelemente

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