Fertighaus

 
Fertighaus aus Massivholz
Rund um's Heizen

Alles rund um's Heizen

Wir haben uns nun einmal entschlossen auf Breitengraden zu leben, auf denen es im Sommer tierisch heiß und im Winter ebenso biestig kalt sein kann. Dem entsprechend müssen wir unsere Häuser bauen, in allen Teilen dämmen und mit Heizkörpern welcher Art auch immer ausstatten. Drei- oder vierhundert Kilometer weiter südlich können sie schon ganz anderen Philosophien nachgehen, wir aber müssen uns um Heizungen kümmern, die uns auch bei minus 20 Grad noch nicht zwingen, im Hause den Pelz zu tragen.

Die Forderung an eine moderne Heizung ist wohl "drinnen warm, draußen nicht belastet", was heißt, dass der höchste mögliche Wirkungsgrad dann erreicht ist, wenn bei behaglicher Innentemperatur kaum Schadstoffe aus unserem Traumhaus in die Atmosphäre gelangen. Diesen Umwelt-Aspekt wollen wir bei allen Heizsystemen bzw. Energieträgern, die wir in der Folge besprechen noch extra herausarbeiten.

Einige Faustregeln rund ums Heizen: Wie wichtig die richtige Wärmedämmung ist, zeigt uns die "37-Grad-Regel", die besagt, dass die Temperatur der Raumluft und die der Zimmerwand zusammen unsere Körpertemperatur von 37 ergeben sollen. Also etwa 21 Grad Raumluft, Wandtemperatur 16 Grad, Würden wir durch noch bessere Wärmedämmung ein Grad Celsius an der Wand hinzugewinnen, so könnten wir ein grad an Raumtemperatur ersparen, was uns rund sechs Prozent weniger an Heizenergie kosten würde. Umgekehrt kostet uns natürlich jedes Grad mehr auch sechs Prozent Energie mehr.

Die Raumtemperatur ist aber nicht überall gleich. Für das Wohnzimmer können wir ruhig 20 bis 21 Grad veranschlagen, detto für die Küche; Vorräume, WCs und auch das Schlafzimmer halten wir mit rund 18 Grad (oder auch knapp darunter) deutlich kühler, während im Badezimmer aus verständlichen Gründen mit 24 Grad die höchste Raumtemperatur herrscht.

Ganz wichtig - das richtige Lüften: Richtig lüften heißt, durch sogenanntes "Stoßlüften" innerhalb von fünf bis zehn Minuten einen kompletten Luftaustausch zu erzielen. Man sollte dabei nicht all zu viel Angst vor hohem Energieverbrauch haben, denn auch hier gibt es eine Regel, die besagt, dass sich frische Luft rascher aufheizen lässt als verbrauchte. Abgeraten werden muss hingegen vor dem "Kipplüften" (Dauerlüften bei gekipptem Fenster), das tatsächlich zu hohem Wärmeverlust (bei unzureichendem Luftaustausch) führt. In diesem Zusammenhang sei auf die Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung hingewiesen: Wärmetauscher entziehen der Abluft Wärme und führen diese der Zuluft zu, die gefiltert in die Räume geleitet wird.

TSA Fertighaus Massivholzelemente

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