 |
Die Wasserinstallation
Ohne Wasser kein Leben; und ohne Wasseranschluss kein Traumhaus. Aber das haben wir ja schon lange vorher gecheckt, wie es damit auf dem Grundstück unserer Träume aussieht. Üblicherweise ist der Zugang zum örtlichen Wassernetz ebenso wie der Kanalanschluss vorhanden. Was gut ist (oder wäre), denn der Bau eines Brunnens ist in allen Fällen teurer.
Ist diese Frage einmal geklärt, ist die weitere Vorgangsweise eigentlich gleich wie bei der Elektro-Installation, denn auch hier gibt es vom Hausanschluss eine Steigleitung in jedes Stockwerk, wo sich wieder ein Verteiler befindet. Frage also: Wo überall muss Wasser hin gelangen und von dort wieder abgeleitet werden, wie ist die Verrohrung am rationellsten zu legen? Da haben unsere Installateure für jedes Haus die maßgeschneiderte Lösung parat.
Die Wahl der Wasserrohre sollte uns kein großes Kopfzerbrechen bereiten. Kunststoffrohre sind frei von Korrosion und Kalkablagerungen, sie können nicht verrotten und sind rasch und verhältnismäßig einfach zu montieren. Auch Kupferrohre sind sicher und dauerhaft und schützen Trinkwasser vor Keimen und Viren besser als andere Rohrmaterialien. Für alle Arten gilt aber, dass sie, egal, ob sie Kalt-, Warm- oder Heizwasser führen, eine Wärmedämmung mit sogenannten Rohrschalen erhalten müssen. Diese Rohrschalen werden für alle gängigen Rohrdurchmesser hergestellt, sind meist geschlitzt und haben Schnellverschlüsse, was eine denkbar schnelle und einfache Dämmung möglich macht. Warum auch die Kaltwasserrohre? Damit es in der heißen Jahreszeit nicht zur Kondensation der Raumluft an den kalten Wasserrohren kommt.
-
Regenwassernutzung? Eine durchaus ernste Frage, deren Antwort wohl erwogen werden möchte. Denn man muss sich vorstellen, dass unsereiner im schönen, wasserreichen Österreich einen täglichen Durchschnittsverbrauch von rund 140 (!) Litern Trinkwasser täglich hat, dass aber nur ein paar mickrige Prozent davon tatsächlich Trinkwasserqualität haben müssten - das nämlich tatsächlich zum Kochen, Trinken und zum Zähne putzen "draufgeht". Na gut, und wenn wir jetzt mit einiger Berechtigung sagen, dass wir zum Duschen und Baden aber noch ganz gern Wasser höchster Qualität hätten, dann bleiben immer Dutzende Liter Trinkwassers, die wir durch die Klosettspülung jagen, mit denen wir den Garten gießen, die Wäsche und den Wagen waschen. Regenwassernutzungsanlagen sind daher auf alle Fälle eine Überlegung für den ökologisch denkenden Menschen.
-
Warmwasserbereitung: Oft ist die Warmwasserbereitung eines Hauses eng mit der Heizung verbunden (über die verschiedenen Möglichkeiten der Heizung sprechen wir im nächsten Kapitel). Das heißt, sie kann auch im Sommer über den Heizkessel laufen, weitere Möglichkeiten sind Solaranlagen oder Wärmepumpen. Die andere Möglichkeit sind der bekannte Boiler, normale Durchlauferhitzer, die mit Strom oder Gas gespeist werden. In diesem Zusammenhang muss auf den großen Feind des Heizstabes, den Kalk hingewiesen werden, der sich gerade in Boilern kiloweise absetzen kann. In Waschmaschinen wird man seiner durch spezielle chemische Aufbereitungsarten Herr (was entfällt, wenn man zum Beispiel das extrem "weiche" d.h. kalkarme Regenwasser benutzt, auch Waschmittel braucht man weniger). Bei Boilern empfiehlt sich die physikalische Variante der Entkalkung, Geräte, bei denen hochfrequentierte Wechselspannung auf eine bipolare Elektrode gelegt wird. Die wechselnde Spannung zerstört die Struktur des Kalks, die Kristalle werden so winzig, dass sie sich praktisch nicht mehr ablagern können. Ganz wichtig für weite Teile Niederösterreichs im Norden von Wien und für Graz, Graz-Umgebung und Teile der Südsteiermark, wo extrem hartes Wasser (ab 21° dH, 1° dH = 1,78 g Kalk/100l Wasser) aus den Hähnen läuft.
TSA Fertighaus Massivholzelemente Keywords: kw
|
|
 |
|