Fertighaus

 
Fertighaus aus Massivholz
Eine Sache für den Fachmann

Elektroinstallation - eine Sache für den Fachmann

Wie auch in den anderen Bauetappen gilt hier in besonderem Maße, dass eine genaue Planung viel Ärger und unnötige Kosten erspart.

Setzen Sie Ihre Energie in anderen Bereichen ein, als sich um den Strombereitstellungsantrag beim Energieversorger und die Einhaltung aller Vorschriften für Installationsarbeiten zu kümmern. Überlassen Sie das einem konzessionierten Elektrounternehmen.

Nutzen Sie zum Beispiel diese Zeit, um sich zu überlegen, wie Sie welchen Raum nützen wollen und welche Strom-, Telefon-, Kabel-TV oder sonstige Anschlüsse Sie an welchen Stellen brauchen.
Bevor allerdings der Strom aus der Steckdose kommt, müssen eine eine entsprechende Erdung hergestellt, der Hausanschluss mittels Freileitung der Erdkabel errichtet und der Verteilerkasten eingebaut werden. Als technisch und wirtschaftlich günstig hat sich die Fundamenterdung erwiesen. Ein verzinkter Bandstahl (Mindestens 30 x 3 mm Querschnitt) wird "hochkant" in der Fundamentsohle ringförmig verlegt, ebenso ein Erdungsband unter einer der Mittelmauern, damit kein Punkt des Gebäudegrundrisses mehr als fünf Meter von der Erdung entfernt ist.

Den Hausanschluss stellen das Stromversorgungsunternehmen und ab einem gewissen Zeitpunkt der Elektroinstallateur her. Für die Querschnitte der Zuleitungen sollten auch eventuell später hinzukommende Elektrogeräte berücksichtigt werden. Bei der Auswahl des Platzes für den Verteilerkasten, in dem sich Zähler, Schaltgeräte und Absicherungen befinden, darf das Stromversorgungsunternehmen mitreden.
Der Kasten muss leicht zugänglich sein (z.B. Stiegenhaus). Das ist auch in Ihrem Interesse; denn sollte einmal der "Schutzschalter" gefallen sein, ist es nicht sinnvoll, im Dunkeln durchs ganze Haus tappen zu müssen.
Für gewisse Bereiche, insbesondere für Feuchträume, gelten spezielle Vorschriften: 2,25 m über und 0,6 m neben der Badewanne darf kein Elektrogerät bzw. keine Steckdose montiert werden. In unbeheizten Kellerräumen und in Garagen ist ebenso eine Feuchtrauminstallation vorgeschrieben.
Die Vielzahl der heute in einem ganz normalen Haushalt verwendeten Elektrogeräte bedingt mehr Leitungen und Steckdosen. Dadurch erhöhen sich auch die elektromagnetischen Felder in der Wohnung.
Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie dieses Problem verringern:

  • Verlegen Sie die Stromleitungen in der Wand und nicht unter dem Boden.
  • Überlegen Sie in den Schlafräumen die Verwendung von abgeschirmten Kabeln oder Netzfreischaltern.
  • Plazieren Sie Verteilerschränke oder Steigleitungen nicht in unmittelbarer Nähe von Schlafplätzen.
  • Ordnen Sie die Stromleitungen nicht ringförmig sondern sternförmig an.



    TSA Fertighaus Massivholzelemente

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