Fertighaus

 
Fertighaus aus Massivholz
Fertighaus - Elektroinstallationen

Die Elektroinstallation

Eines der wohl umfangreichsten Kapitel in unserer Traumhausplanung. Da geht es um Raumklima und Lüftung, sanitäre Anlagen, Wasserinstallationen, Blitzschutz, Stark- und Schwachstromtechnik, EIB, Solaranlagen ... man sieht, die Möglichkeiten sind zahlreich, auf jedem Gebiet gibt es Neues, Interessantes, leider ist nicht alles für jeden Geldbeutel geeignet. Aber unser Architekt/Baumeister erfreut sich jederzeit bester Beratung durch konzessionierte österreichische Installationstechniker und ist somit leicht imstande, für jedes Budget die entsprechende Lösung zu finden. In diesem Zusammenhang fällt unserem Baumaxi der Satz aus unserer Einleitung ein, wo es um den Pfusch" ging: Vertrauen Sie gerade auf diesen heiklen Gebieten des Hausbaus ausschließlich konzessionierten Fachleuten! Denn hier kann Sie ein "Pfusch" im Extremfall sogar in Lebensgefahr bringen. Das gilt nicht nur für die Grundinstallation, sondern auch für alle in Zukunft anfallenden Reparaturen.

Die Elektroinstallation

Binsenweisheitlich kommt der Strom aus der Steckdose. Bis es so weit ist, gilt es, an unserem Rohbau einige Entwicklungsschritte zu durchlaufen. Ein konzessioniertes Elektroinstallationsunternehmen stellt Erdung und Hausanschluss (Erdkabel oder Freileitung) her, installierte Zähler und Verteilerkasten. In der Folge gilt es, die Leerverrohrung, mögliche Außenleitungen (Garten), die Scahlter und Steckdosen sowie ortsfeste Verbraucher und etwaige elektrische Heizgeräte festzulegen. Das will ganz exakt geplant sein, wobei es ruhig "ein bisserl mehr" sein darf, wie unser Baumaxi weiß: Installieren Sie lieber eine Steckdose zu viel als eine zu wenig, denn die überzählige frisst Ihnen nichts weg, haben sie aber an entscheidender Stelle gar keine, müssen Sie mit der Kabelrolle arbeiten - das sieht nicht gut aus, ist nicht sehr bequem und eine "Fußangel" kann es auch sein. Am vernünftigsten ist es, sich einen Zimmerplan zu erstellen, anhand dessen die jeweilige Anzahl der Steckdosen festgelegt werden kann; mit der Art und Anzahl der jeweils verwendeten E-Geräte, versteht sich.
Also: Ausreichende Verrohrung im Freien wie im ganzen Haus, dabei Antennen, Lautsprecher und natürlich das Telefon nicht vergessen. Dabei sollte man immer klug für die fernere Zukunft vorbauen, wie der schlaue Baumaxi auch weiß: Wenn man vom Hauptverteiler zu jedem Stockwerk in Reserve noch zwei Leerrohre verlegt, sind spätere Änderungen ganz nervenschonend und ohne Hammer und Meisel zu realisieren.

  • E-Installation im Badezimmer: Hier handelt es sich um eine Schutzzone. Um Badewanne, Duschtasse und Waschbecken dürfen in 60 cm Abstand und 225 cm Höhe Leitungen nur dann verlegt werden, wenn sie zu ortsfest montierten Verbrauchern führen oder wenn die Steckdosen eingebaute Transformatoren haben. Feuchtrauminstallationen sind auch in unbeheizten Kellerräumen und in Garagen vorgeschrieben.

  • Verlegung von Schwachstromleitungen: Da gibt es eine ganze Menge Hauselektronik, die mit Schwachstrom betrieben wird, wie zum Beispiel das Telefon, Türlautsprecher und Klingeln, die Lautsprecher von Radioanlagen etc. Um Störungen zu vermeiden, werden die Leitungen dieser Geräte in einem Mindestabstand von 10 cm zu den anderen (220V-) Stromleitungen verlegt.

  • Vermeidung von "Elektrosmog": Je mehr E-Geräte sich in unserem modernen Haushalten befinden, desto mehr elektrische und magnetische Felder sind vorhanden, die uns unter Umständen sogar den Schlaf rauben können. Um diese Belastung so gering wie möglich zu halten, sollte man E-Leitungen stets in der Wand und nicht im Boden verlegen und Verteilerschränke nicht in der Nähe von Schlafräumen installieren. Sogenannte Bio- oder Netzfreischalter machen das Schlafzimmer (nach dem Abschalten des letzten Verbrauchers) spannungsfrei.

  • Das Home-Electronic-System (HES): Ein Computersystem verknüpft alle elektronisch steuerbaren Geräte im Haus miteinander und sorgt zum Beispiel dafür, dass mit dem Abschließen des Haustors alle nicht benötigten Verbraucher ausgeschaltet werden. Es ist aber auch imstande, auf elektronischen Befehl "von unterwegs" die Kaffeemaschine, die Heizung oder auch die Sauna einzuschalten. Es basiert auf dem EIB, dem Europäischen Installations-Bus System, das als Sicherheitssystem eine Unzahl von elektronisch steuerbaren Geräten miteinander koordinieren kann. Es kann zum Beispiel den Effekt entstehen lassen, dass ein im Moment leerstehendes Haus einen total bewohnten Eindruck macht: Wenn es dunkel wird, gehen die Lichter an, der Fernseher schaltet sich ein, Rollos gehen herunter u.v.m.

  • Alarmanlagen: Die Werte, die in einem Haus gelagert sind, gilt es, entsprechend zu schützen. Eine gute Alarmanlage gibt nicht nur dem Bauherren Sicherheit, sondern auch seiner Versicherung, was sich letztlich in einer niedrigeren Prämie niederschlägt. Die leidgeprüften Kriminalisten der Exekutive raten jedem Hausbauer ganz dringend zu einer effizienten Alarmanlage, denn ein vereitelter Einbruch erspart dem Hausbesitzer viel Ärger und Geld. Der Alarm kann je nach Bedarf auf verschiedenste Arten ausgelöst werden, die einschlägigen Firmen beraten Sie ganz individuell.

  • Hausstrom aus Photovoltaik, Solaranlagen: Die in südlicher Richtung meist auf Pultdächern installierten Solarzellen wandeln Licht direkt und rückstandfrei in elektrischen Strom um, der in Solarbatterien gespeichert wird. Die Wechselrichter der neueren Solaranlage wandeln den Batteriestrom in 230V-Wechselstrom um, der ganz normal im Haus verwendet wird. Der Wirkungsgrad dieser Anlagen ist, was die Abdeckung des Haushaltsstroms betrifft, noch nicht hundertprozentig, aber die Zukunft wird uns da wahrscheinlich einiges bringen. Solaranlagen eignen sich sehr gut zur Wassererwärmung; waren sie nicht schon ursprünglich fixer Planungsbestandteil des Hauses, sind sogenannte Aufdachmontagen (im Gegensatz zur Indachmontage) nachträglich problemlos zu installieren. Die Faustregel lautet, dass pro Person etwa 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche und 100 Liter Pufferspeichervolumen gerechnet werden müssen.

  • Elektroheizungen: Wer meint, dass E-Heizungen nur für "faule, reiche" Leute Sinn haben, die mit ihrer Heizung möglichst keine Kümmerei verbringen wollen, der irrt gründlich. Inzwischen ist die Wärmedämmung unserer Häuser (nicht nur bei Wänden und Decken, auch bei Fenstern und Türen) nämlich schon sehr weit fortgeschritten. Und die Anschaffungskosten für eine E-Heizung liegen meist deutlich unter den Kosten für andere Heizsysteme. Man unterscheidet Direktheizungen (Heizlüfter, Heizstrahler, Konvektoren oder die Fußbodenheizung) und die Speicherheizung. Letztere lädt sich durch den billigeren Nachtstrom auf und gibt ihre Wärme tagsüber ab. Beide Systeme haben noch weitere Vorteile: Sie sind abgesehen von der Fußbodenheizung, einfach und rasch zu montieren und es fallen kaum Service- oder Instandhaltungskosten an.



    TSA Fertighaus Massivholzelemente

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