Stimmungsvolles Wohnen unter Dach
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Durch das richtige Know-how lassen sich beim Dachausbau Räume mit viel Licht und Komfort gewinnen. Der Dachausbau gehört heute zu den populärsten Möglichkeiten, mit relativ geringem baulichen Aufwand mehr Wohnraum zu gewinnen. Sehr viele Menschen möchten ihr Dachgeschoss gerne als Arbeitszimmer, Hobby- oder Fitnessraum ausbauen und selbst nutzen.
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Kein Wunder, denn mit dem richtigen Know-how gestaltet, wird aus diesen Räumen etwas ganz Besonderes. Dachgeschosse lassen sich in komfortable, lichtdurchflutete Wohn- und Freizeitparadiese verwandeln.
Helle, freundliche Dachgeschosswohnungen liegen im Trend - und damit schräg liegende Dachwohnfenster. Denn sie bringen eine bessere Lichtausbeute als die senkrecht stehenden Gaubenfenster. Tatsächlich fällt durch Dachwohnfenster - je nach Dachneigung - bis zu 300 Prozent mehr Licht von außen ein als durch gleich große, senkrechte Fenster.
Giebel- und Gaubenfenster können nur dann für helle Räume sorgen, wenn sich die Sonne in einem ganz bestimmten Winkel zum Fenster befindet. Bei Gauben beeinträchtigen außerdem die senkrechten Seitenwände den Lichteinfall. Dem Trend zu mehr Licht unterm Dach kommen technische Fortschritte bei der Wärmeisolierung entgegen.
Zudem können Bauherren mit Hilfe von Fensterkombinationen reizvolle architektonische Akzente zu setzen. So lassen sich einzelne Fenster zu ganzen Lichtbändern oder Kassetten zusammenfassen. Wer seinen Dachboden noch nicht ausgebaut hat, kann dort nachträglich qualitativ hochwertigen Wohn- und Nutzraum schaffen.
Da die Gebäudehülle schon besteht, muss nur noch der vergleichsweise kostengünstige Innenausbau erfolgen. Allerdings sind dabei eine Vielzahl von Auflagen und baurechtlichen Bestimmungen zu beachten. Um als Wohnraum anerkannt zu werden, muss über die Hälfte der neugeschaffenen Wohnfläche eine lichte Höhe von mindestens 2,20 m haben.
War das Dach vorher nicht oder nur wenig gedämmt, sollte es nur warm eingepackt werden. Dies hilft Heizkosten zu sparen und schützt vor Überhitzung im Sommer.
Bei Dachdämmung und Dachfenstern muss die Wärmeschutzverordnung beachtet werden. Für die zum Ausbau verwendeten Materialien müssen die Brandschutzvorschriften beachtet werden. In alten, nicht modernisierten Gebäuden, geht durch die Fenster häufig ein großer Teil der Raumwärme verloren. Alte Fenster prägen jedoch den Charakter eines Altbaus und sollen daher oft erhalten bleiben.
Wärme- und Schallschutz lässt sich bei solchen Fenstern glücklicherweise nachträglich verbessern. Mögliche Maßnahmen sind die Befestigung von Vorsatzscheiben, der Umbau zum Verbundfenster oder der Ausbau mit einem Zusatzfenster zum Kastendoppelfenster.
Alle diese Lösungen erlauben, das alte Fenster zu erhalten. Schäden am Rahmenholz, oft die Ursache für undichte Holzfenster, können leicht repariert werden. Aber Vorsicht: Falsch ausgeführte Dämmmaßnahmen an Fenstern können zur Bildung von Schimmelpilz führen.
Besichtigen Sie schon während der Planungsphase bereits fertiggestellte Häuser. Denn nur sie vermitteln einen richtigen Gesamteindruck in punkto Dachform und Eindeckmaterial. Bevor Sie den Dachboden zum Wohnraum ausbauen, klären Sie, ob dies aus konstruktiven Gründen möglich ist und ob der Raumgewinn den Aufwand lohnt.
Wenn Sie den Dachboden erst später ausbauen wollen, sollten Sie dennoch schon jetzt die Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser und die Lage der Treppe vorsehen!
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