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Harmonisch Bauen und Wohnen
Gebäudeformen haben eine besondere Wirkung auf die Psyche. Manche Bauwerke werden als angenehm und ausgewogen, andere als unharmonisch empfunden. In einigen Räumen fühlen wir uns instinktiv wohl, andere meiden wir. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte, Faktoren wie die Größe und Proportionen von Räumen hätten "große psychologische Effekte" und seien für das Wohlbefinden wichtig.
Seit Jahrtausenden versuchen Menschen, harmonisch zu bauen. Derzeit boomt die chinesische Lehre Feng Shui, doch auch im westlichen Kulturkreis haben sich Baumeister Gedanken über ideale Häuserschnitte gemacht.
Ein Beispiel ist der Goldene Schnitt, ein traditionelles Verfahren, um ideale Proportionen zu erhalten:
Eine Strecke A/B wird durch einen Punkt C so geteilt, dass sich die Länge der Gesamtstrecke zur Länge des größten Teilstücks verhält wie dieses zur Länge des kleineren Abschnitts (A/B : A/C = A/C : C/B). Seit der Antike wird in Kunst und Architektur mit dieser "göttlichen Proportion" experimentiert und vor allem in der Renaissance wurden Fassaden und Grundrisse danach gestaltet.
Ähnlich funktioniert harmonikales Bauen, das darauf abzielt, Häuser in Übereinstimmung mit den Harmoniegesetzen der Musik zu fertigen. Schon der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) fand, Architektur sei "versteinerte Musik".
Seit Jahrtausenden streben Menschen danach, harmonisch zu bauen. Derzeit boomt die 5.000 Jahre alte chinesische Lehre des Feng Shui - wörtlich übersetzt "Wind und Wasser". Weniger bekannt in Europa ist das auf ähnlichen Prinzipien fußende indische System Vasati. Auch in westlichen Breiten gibt es traditionelle bautechnische Harmonieregeln. Nach der Vorstellung der Harmonielehre Feng Shui findet sich in der Natur eine universelle Lebenskraft, das Qi, auch Chi (im indischen System Prana). Diese Energie gilt es zu fördern; sie fließt überall, in der Natur, in Menschen, Tieren und Gebäuden.
>TSA Fertighaus Massivholzelemente<
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