Fertighaus - Ausschreibung der Arbeiten
Je detaillierter die Bauausführung eines Fertighauses vorbereitet ist, desto effizienter und kostengünstiger kann das Bauvorhaben abgewickelt werden. Der Planer erstellt Ausschreibungen (natürlich schon mit eigener EDV-Software), holt Anbote ein und führt gemeinsam mit dem Bauherren die Preisverhandlungen.
Die Ausschreibung basiert auf einer vom Wirtschafsministerium herausgegebenen standardisierten Leistungsbeschreibung für den Hochbau (LB-H). In ihr sind alle Lieferungen und Leistungen, die beim Hochbau anfallen können, gesammelt und mit Positionsnummern versehen. Das hat für den Bauherren den Vorteil, dass das Risiko mangelhafter Formulierungen wegfällt, für den Bieter ergibt sich durch die standardisierten Texte die Möglichkeit der Vorkalkulation.
Der Planer begründet nun den Bestbieter und schlägt ihn zur Vergabe vor. Dann sind mit den beauftragten Firmen noch Detaillösungen zu erarbeiten und, wichtig, die Ausführungszeiträume zu fixieren.
Die Terminplanung
Die Arbeiten müssen, no na, in der richtigen Reihenfolge terminisiert werden. Es darf kein Wirrwarr bei der Bestellung der Handwerker eintreten, auch das Warten auf Lieferungen ist lästig. Wovor man allerdings nicht gefeit ist, das ist die "höhere Gewalt", sprich: schlechte Witterung etwa oder außerplanmäßige Terminverschiebungen.
Zur Terminplanung im Jahresablauf ist zu sagen, dass alle Arbeiten, in denen Feuchtigkeit bzw. Nässe in das Haus eingebracht wirt (Estrich, Innenverputz etc.) üblicherweise vor dem Winter beendet werden, um dem Rohbau über die kalten Monate bei arbeitender Heizung Zeit zum Austrocknen zu geben.
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